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"Er war ein Hirte" - Abend zu Dewald

Es war ein interessanter und launiger Abend in der Dreifaltigkeitskirche an diesem 19. November 2018. Zum 100. Todestag von Kaplan Dewald hatte die BVB - Gründungskirche unter dem Leitwort "Ein starkes Stück Leben - Dewald: Spielverderber oder Heiliger?" eingeladen, sich mit dem damaligen Quartier, dem Geistlichen und den Sodalen, sowie den heutigen Werten des Ballspielvereins Borussia auseinanderzusetzen.

Annette Kritzler berichtete sehr eindrucksvoll von den Zuständen im Borsigplatzquartier zur Zeit der Gründung, von den Arbeitsbedingungen und dem Zusammenlebend er Menschen.

Für Pastor Ansbert Junk war Dewald ein Kind seiner Zeit, aber vor allem ein Seeslorger, ein Hirte, der "seinen Jungs" nachging, sie begleitete und für sie betete. "Dewald," so Junk, "wollte eben nicht, dass seine Sodalen einfach hinterherrannten, sondern ihr Gehirn und ihr christliches Gewissen gebrauchten". Der BVB - Historiker Gerd Kolbe zeichnete dann die Gründungsszene nach un den unbedingten Willen der Sodalen ihren Traum vom Fußball umzusetzen. Für ihn war es auch kein Konflikit mitd er Kirche, sondern vielmehr eine Auseinandersetzung mitd em Kaplan.

Fanbeauftrager Björn Hegemann erzählte anschließend von den Werten des BVB, u.a. vom Sinn der Gemeinschaft, der BVB - Familie und einigen Aktionen, zum Beispiel die Gedenkstättenfahrten.

Seinen Abschluss fand der Abend mit einem Totengedenken an die Verstorbenen von Borussia Dortmund. Ein herzliches Dankeschön den "Experten" Annette Kritzler, Ansbert Junk, Gerd Kolbe, Björn Hegemann und vor allem dem Moderator des Abends Gregor Schnittker.

Die Veranstaltung hätte mehr Zuschauer und Betiligte verdient gehabt.

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